Pressespiegel
 

 

Hier finden Sie ausgewählte Beispiele von Zeitungsartikeln, die einen Überblick über besondere Ereignisse und Aktionen an unserer Schule geben können.

 

 

11.04.2008 [ Endlich: Grundschule hat jetzt Platz ]
05.07.2006

[ Kleine "Konzertmeister" feiern erfolgreich Premiere ]

2006

[ 533 Meter lange Wollkette gehäkelt ]

19.01.2006

[ Der Türkenmarsch als Welturaufführung ]

08.07.2005

[ Ein Kletterhaus zum Geburtstag ]

03.07.2005

[ 100 Jahre Grundschule Winden ]

28.06.2005

[ Ohne Eltern wären wir arbeitslos ]

27.06.2005

[ Zum stolzen Jubiläum ein tolles Kindermusical ]

10.12.2004

[ Kinder Helfen Kindern: 3300 Euro für Unicef ]

09.12.2004

[ Wenn die Bambini über die Violine streichen ]

24.06.2004

[ Junge Sprachgenies überraschten ]

09.06.2004

[ Mit zehn Jahren ans Ende der Welt ]

27.05.2003

[ UNICEF: 1000 Wünsche an die Kinder dieser Welt formuliert ]

03.05.2003

[ Integrativer Unterricht ]

27.03.2003

[ Bücherwurm-Rallye ]

2002

[ Die Kunst des Erzählens ist das Verführen zum Lesen ]

23.09.2002

[ Fahnen voller Wünsche ]

21.09.2002

[ Ich wünsche mir... ]

27.05.2002

[ Kunst können wir auch ]

07.12.2000

[ Neuen Sammelrekord erzielt ]

04.05.2000

[ Bus-Schule auf Tour ]

26.04.1999

[ Drei vereinte Hände ]

03.09.1998

[ Kraniche als Symbol des Friedens ]

11.05.1998

[ Vielfältig Brücken gebaut ]

 

 

 

Dürener Nachrichten vom 11.04.2008

 

Endlich: Grundschule hat jetzt Platz

 

 

Von unserem Mitarbeiter Andreas Bongartz 11.04.2008, 16:17

 

Winden. «Sind sie nicht toll geworden?» Manfred Franz, Schulleiter der

Grundschule «An der Rur» hätte sicherlich laute Zustimmung auf seine Frage

nach den neuen Räumen für die Offene Ganztagsschule (OGS) erwartet, doch

das «Ja» kam zögerlich.

 

Dies lag jedoch nicht etwa daran, dass der Neubau nicht gut geworden wäre.

Vielmehr waren die Kinder schon damit beschäftigt, ihre neuen Räumlichkeiten

einzuweihen.

 

Bis es zur Übergabe der neuen OGS-Räume kommen konnte, hat es allerdings

lange gedauert, zwischenzeitlich stand die Realisierung sogar auf der Kippe.

Noch vor einem dreiviertel Jahr war es plötzlich wieder in Frage gestellt, ob die

Gemeinde die finanzielle Belastung vor dem Hintergrund der demographischen

Entwicklung mit zu erwartenden rückläufigen Schülerzahlen und teilweise

leerstehenden Räumen am Standort Obermaubach schultern sollte.

 

Das Land NRW, das die Gesamtkosten von rund 130.000 Euro mit 115.000

Euro fördern wollte, hatte plötzlich die Mittel gekürzt und bezuschusste das

Projekt nur noch mit 80.500 Euro. Der Schulleiter ließ jedoch nicht locker und

setzte sich bei der Gemeinde Kreuzau weiter für den Neubau ein. Die Gemeinde

sprang schließlich mit 44.500 Euro in die Bresche, weitere 5000 Euro steuerte

der Förderverein bei.

 

Durch die Finanzierungsprobleme verzögerte sich der Baubeginn, der

ursprünglich für die Sommerferien 2007 geplant war, man konnte erst mit

Beginn der Herbstferien starten. Nach rund sechsmonatiger Bauzeit, Lärm- und

Dreckbelästigung für Kinder, Lehrer und Eltern inklusive, konnten die neuen

Räume vor wenigen Tagen bezogen werden.

 

Zwischen dem alten Schulgebäude und dem 92er-Neubau gelegen bildet der

Erweiterungsbau nun das Zentrum der Schule, und das kann sich sehen lassen:

Auf 100 Quadratmetern ist mit großen Fenstern ein helles Gebäude entstanden,

das den Kindern viel Platz zum Spielen lässt. «Nur mit der Realisierung dieser

Erweiterung ist es möglich, im nächsten Schuljahr die zweite Gruppe

einzurichten und damit dem rapide steigenden Bedarf an Ganztagsbetreuung an

unserer Schule gerecht zu werden», freute sich Schulleiter Franz bei der

Eröffnung.

 

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Dürener Nachrichten vom 26.04.1999
 

"Drei vereinte Hände"

 

Winden: Fruchtbare Zusammenarbeit von Kindern, Eltern und Lehrern

 

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Visionen für die Zukunft der Kath. Grundschule St. Urbanus in Winden sind das Ergebnis der Zusammenarbeit von Eltern und Lehrerschaft. Das Frühlingsfest mit Trödelmarkt brachte es an den Tag.

 

Der Erlös des Festes dient für die seit vielen Jahren gewünschte Überdachung des Fahrradständers und zur Beschaffung weiterer Regale für die neu eingerichtete Bibliothek. Sie verfügt bereits über mehr als 1600 Bücher. [...]

 

Ideen muss man haben

 

Auf das Engagement der Eltern ist vor allem die Einrichtung und Neuordnung der Schulbibliothek zurückzuführen. Eltern und Lehrkörper sorgen gemeinsam für die Ausleihe sowie für kind- und schulgerechte Anschaffungen. Eine bibliothekarische Fachkraft aus der Elternschaft brachte Ordnung in die Registrierung nach Fach- und Wissensgebieten.

Ein Rundschreiben an vierzig Verlage führte zu preiswerten Erweiterungen des Buchbestandes.

 

Ein weiteres Ergebnis der Elterninitiative ist die Einführung von Pausenspielen. Eltern und Lehrpersonal stehen den Kindern bei der Gestaltung der Unterrichtspausen zur Verfügung.

Unter dem Stichwort "Drei vereinte Hände" (Kinder-Lehrer-Eltern) formulierten Eltern und Lehrpersonal ihre einvernehmlich entwickelten Leitsätze. Am Jahresende will man Rückblick halten.

 

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Dürener Nachrichten vom 07.12.2000
 

Neuen Sammelrekord erzielt

 

Die Aktionen für Unicef in Winden und Kreuzau erbrachten diesmal über 3000 DM

 

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Die Kinder der Grundschule Winden freuen sich gemeinsam mit ihren Lehrern: Bei der diesjährigen Aktion für Unicef haben Kreuzauer Schulen 3074,64 DM eingenommen, ein neuer Rekord. [...]

 

Vielfältige Aktionen

 

Die Kinder der Grundschule Winden verkauften nicht nur Weihnachtskarten, sie führten auch wieder ihren inzwischen schon Tradition gewordenen Martinsmarkt durch, bei dem die Kinder Spielsachen und Bücher verkaufen.

 

Der Erlös - stolze 674,31 DM - geht an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Hinzu kommt der Erlös aus den verkauften Weihnachtskarten und dem, was engagierte Eltern und Lehrer in ihrer Freizeit zu diesem guten Zweck beitragen, wenn sie z.B. mit der Sammelbüchse am Martinsabend herumgehen oder auf dem Nikolausmarkt in der Kreuzauer Festhalle am Unicef-Stand Weihnachtskarten verkaufen. [...]

 

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Dürener Zeitung vom 03.09.1998
 

Kraniche als Symbol des Friedens

 

Kinder in zwölf Dürener Schulen bastelten für Aktion vor dem Museum

 

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Zum Zeichen des Friedens in der Welt haben vierzig Schüler der Grundschule Winden rund 1000 Papierkraniche vor dem Leopold-Hoesch-Museum aufgehängt. Die von den Kindern zwölf Dürener Schulen gebastelten Papiervögel schweben an einer doppelten Leine zwischen den Pforten des Museums und einer Holzbrücke, die vom THW für diese Aktion errichtet worden ist.

 

Die Brücke ist von den Schülern der beteiligten Schulen mit Aufklebern, Malereien und selbst kreierten Bodenplatten ausgeschmückt worden. Initiiert wurde das Projekt von der Unicef-Arbeitsgruppe Düren im Rahmen der Papier-Biennale, die am kommenden Sonntag eröffnet wird. [...]

 

Im Rahmen der Aktion haben sich Lehrer und Schüler mit dem Thema "Frieden in der Welt" auseinander gesetzt. Dazu wird am Samstag, 05. September, während der Abendmesse ab 18:30 Uhr in der Marienkirche eine Unicef-Ausstellung eröffnet.

 

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Dürener Nachrichten vom 11.05.1998
 

Vielfältig Brücken gebaut

 

Grundschule Winden: Projektwoche klang aus

 

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"Brücken bauen..." war das Thema einer Projektwoche an der Kath. Grundschule, die jetzt zu Ende ging. Ergebnisse waren am Samstag in der Schule zu bestaunen.

 

Nicht zuletzt angeregt durch die anhaltende Diskussion, Neubau oder Sanierung der Windener Brücke, kam man zum passenden Rahmenthema für die anstehende Projektwoche.

Man einigte sich auf 15 Projekte, von denen fünf von Eltern geleitet wurden. Es wurden künstlerische, technische, historische, literarische, kulturelle, kulinarische, soziale, religiöse und tänzerische Schwerpunkte gesetzt. 

 

Auftakt zur Vorstellung der Ergebnisse am Samstag bildete das Theaterstück "Der Rattenfänger von Hameln", das in Zusammenarbeit mit dem Jugendchor der Musikschule Düren in der Festhalle Kreuzau zur Aufführung gelangte - eine Brücke zu anderen Institutionen also.

 

Die Dokumentation der Projektwoche anschließend in der Grundschule reichte von aus Pappe und Papier gebastelten lebensgroßen Menschenketten mit einem Hund bis hin zu Brückenkonstruktionen aus Holz in kleinem Maßstab oder aber zum Basteln von Freundschaftsbändern, um nur einige zu nennen.

 

Natürlich kam auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz. Ein Teil des Erlöses soll wieder Unicef gespendet werden.

 

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Dürener Zeitung vom 04.05.2000
 

Bus-Schule auf Tour

 

DKB: Unterricht im fahrenden Klassenzimmer

 

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Kinder sind oft sehr spontan, lassen sich leicht ablenken. Das gilt auch für ihr Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, wenn ganze Schülergruppen auf den Bus warten. An der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, aber auch während der Fahrt und beim Überqueren der Fahrbahn lauern zahlreiche Gefahren, über die ab sofort die Bus-Schule der Dürener Kreisbahn (DKB) informiert. Im "fahrenden Klassenzimmer" das von zwei Busfahrern chauffiert wird, werden Grundschüler der Klassen eins bis vier theoretisch und praktisch mit dem Verkehrsmittel vertraut gemacht.

 

Der Startschuss der Aktion, die auf eine Initiative des Arbeitskreises Verkehrserziehung beim Schulamt des Kreises zurückgeht, fiel gestern in Winden. 

 

Die Verkehrsmeister Udo Schüller und Heinz Mödersheim unterrichteten die Klasse 3b der Kath. Grundschule, führten mit einem Video in die Thematik ein und veranschaulichten an einer Haltestelle, worauf die Kinder achten müssen, um Unfälle zu vermeiden. [...]

Auch die Eltern werden mit einbezogen. Sie erhalten einen Merkzettel mit wertvollen Tipps.

 

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Dürener Nachrichten vom 27.05.2002

 

Kunst können wir auch

 

Windener Grundschulkinder hatten bei Projektwoche viel Spaß 

 

 

Düren (wey). „Machen wir bald wieder eine Projektwoche?“, will eine Schülerin der Grundschule Winden von Direktor Manfred Franz wissen. Der freut sich natürlich, dass „seine Kinder“ mit soviel Begeisterung dabei waren.

 

210 Kinder besuchen die Windener Grundschule. Im Rahmen der Projektwoche zum Thema Kunst und Kreativität wurden sie in 18 Gruppen aufgeteilt.

 

Neben namhaften Künstlern wie Julia Seidensticker und Franz Burkhardt, Harfenbauer Claus Hüttel und Museumspädagogin Nadine Müller haben zahlreiche Eltern mitgeholfen. Angefangen von der Wandbemalung „Unterwasserwelt“ bis hin zur Glaskeramik, den Kleinen hat es mächtig viel Spaß gemacht.  

 

Auch jetzt, zum Tag der Dokumentation, sind manche Kinder noch immer von einer wilden Bastelleidenschaft befallen. Der Vogel aus Pappmaché muss fertig werden, da kennt der Junge kein Pardon. Und eifrig schwingt er den Pinsel. Papierschöpfen auf dem Schul­hof findet ebenfalls großen Anklang. Der ehemalige Papiermacher und Gewerkschafter Peter Viehöver erklärt den Kindern das Notwendige.

 

„Die Überhöhung der Kunst zurückschrauben“, sei Ziel der Projektwoche gewesen, so Manfred Franz. Man wolle zeigen, wie künstlerisch die Kinder sind, wenn man sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei ist dann auch der Schuh aus Tesa-Film entstanden, mit einer dem Fuß angepassten Sohle aus Pappe. Häuser aus Sperrholz, Gestalten mit Abfallmaterialien, Figuren aus Ytong, Masken und Gipsabdrücke oder ein Theaterstück. Für jedes Kind war etwas dabei.

 

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Dürener Nachrichten vom 21.09.2002

 

Weltkindertag: Im und am Museum hängen die Hoffnungen Dürener Kinder

 

Ich wünsche mir...

 

Düren (wey). "Wie sieht eine bessere Welt für Kinder aus?" fragte das Kinderhilfswerk Unicef zum gestrigen Weltkindertag Dürener Mädchen und Jungen.

 

Carmen Creutz, Leiterin der Dürener Unicef-Gruppe, hatte im Vorfeld mit Kindern der Nikolaus-Schule Rölsdorf, der Grundschulen Niederau, Winden, der Peschschule Düren und der Hauptschule Gürzenich über Unicef gesprochen. Riesige Papierbahnen hatten die Schulklassen bemalt, mit Bildern ihre Wünsche für die Kinder dieser Welt verewigt. Eine Bahn wurde gestern am Leopold-Hoesch-Museum angebracht. Die anderen Kinder-Kunstwerke sind im Papiermuseum zu sehen.

,,Kinder sind unsere Zukunft und unsere Stärke“, sagt Carmen Creutz. Und Bürgermeister Larue ergänzte. dass Düren stolz auf seine Kinder sei.

 

Was Dürener Kinder für die Kinder dieser Welt wünschen. verrieten sie den ,,Nachrichten“:

·   ,,Ich wünsche mir Frieden in der Welt. Und dass keine Kinder mehr hungern.“ (Erik)
·   ,,Dass die Kinder ein Zuhause haben und in die Schule gehen können.“ (Pia)
·   ,,Dass alle Kinder Geld haben.“ (David)
·   ,,Dass Kinder nicht mehr arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können.“ (Saniira)
·   ,,Dass Aids aus den Dörfern verschwindet.“ (Salman)
·   ,,Dass Kinder, die ihre Eltern verloren haben, die Eltern wiederfinden.“ (Thomas)
·   ,,Dass alle Kinder ein Bett haben.“ (Erika)
·   ,,Dass Kinder eine gute Kindheit haben, und was zu essen.“ (Franziska)
·   ,,Dass alle Kinder Eltern haben.“ (Hatice)
·   ,,Dass Eltern Kinder nicht verkaufen.“ (Yagmur)
·   ,,Dass alle Kinder ein Dach über dem Kopf haben.“ (Jessica)
·
   ,,Dass Kinderwünsche erfüllt werden.“ (Gülsar)

 

 

 

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Dürener Nachrichten vom 23.09.2002

 

Fahnen voller Wünsche

 

 

Düren. ,,Ich wünsche mir, dass sich die Politiker vertragen, dann ist Frieden!“ - ,,Ich wünsche mir, dass alle Kinder auf der Welt so gut leben können wie wir hier!“ - ,,Und ich wünsche mir, dass alle Kinder ein Zuhause haben und zur Schule gehen können!“ Dies sind nur drei von vielen Wünschen, die Kinder der Grundschulen in Winden und Niederau, der Nikolausschule in Rölsdorf, der Peschschule in Düren sowie der Gemeinschaftshaupt­schule Gürzenich aus Anlass des gestrigen Weltkindertages hergestellt haben.

 

Was große Künstler zur ,,paper art 8“ schaffen, müssten die kleinen auch hinkriegen, dachte Carmen Creutz. Und so machte die Chefin der Dürener Unicef-Gruppe die Schüler ,,heiß“, ihre Wünsche für die Kinder in der Welt, die als Soldaten missbraucht und zu Arbeit gezwungen werden oder hungern, zu Papier zu bringen. Begeistert gestalteten sie die Fahnen. Kein Wunder, dass Paul Larue nicht mit Lob sparte. Wichtig sei es, meinte der Bürgermeister Richtung Lehrer, dass schon Kinder sich über solche Probleme Gedanken machen. (nh)

 

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Dürener Nachrichten vom 27.03.2003

 

 

Kreis Düren. 30 Grundschulen und zwei Sonderschulen mit rund 3600 Kindern aus dem Kreis Düren haben sich an der ,,Bücherwurm-Rallye“ des Landes beteiligt. Kreissieger wurde Markus Schleker von der Grundschule Merken, der sich damit für den Landesent­scheid qualifizierte.

 

Daniel Vilvo von der Grundschule Gürzenich wurde Zweiter, auf den dritten Platz kam Lisa Moll von der Grundschule Winden.

 

Schulrätin Anna Maria Eicker und Landrat Wolfgang Spelthahn ehrten die drei Kinder im Rahmen einer Feier im Kreishaus. Auszeichnungen gab es auch für die Gemeinschaftsarbeit der Klasse 3a der Grundschule Welldorf und für die Klasse 3a der Dürener Sonderschule für Sprachbehinderte. Die teilneh­menden Mädchen und Jungen hatten die Aufgabe, eine von Peter Härtling für diesen Zweck eigens verfasste Geschichte wei­ter zu schreiben. Dabei ging es um einen gelbgrünen Gummifrosch, der am Strand bei Ebbe aufs Meer hinaus getrieben wird und verschiedenste Abenteuer erlebt.

 

Vorauswahl durch Kinderjury

 

Aus den ,,vor Ort“ ermittelten Schulsiegern trafen die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der am Wettbewerb nicht teilnehmenden Grundschule Niederau eine Vorauswahl. Die endgültige Entscheidung oblag einer Erwachsenen-Jury mit Schulrätin Anna Maria Eicker, der Niederauer Lehrerin Hildegard Kleene sowie Christine Herpers und Meike Selig von der Kreis- Volkshochschule.

 

Die Leseinitiative des Landesministeriums für Schule, Jugend und Kinder hatte es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Schulen, Partnern aus der Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppen für das Lesen in der Offentlichkeit zu werben. Den Wettbewerb auf Kreisebene unterstützte die Dürener Buchhandlung Thalia. Die Kreisverwaltung begleitete und unterstützte die schulfachlichen Maßnahmen um, so Schulrätin Anna Maria Eicker bei der Siegerehrung, ,,die Lesemotivation und die Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.“

 

< Lesen Sie hier Lisas Geschichte >

 

 

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Dürener Nachrichten vom 03.05.2003

 

"Wir nehmen jedes Kind so, wie es ist"

 

 

Kreuzau. 195 Kinder besuchen die Grundschule in Winden. Am Unterricht der Klassen 2a und 2b nehmen zwei Schüler teil, die als behindert gelten. Das ist hier für die anderen normal. Seit Mitte der 90er Jahre findet hier integrativer Unterricht statt. Grundsatz der Schule: "Wir nehmen jedes Kind so an, wie es ist".

 

Frühlingserwachen. Auch in der Grundschule Wnden beobachten die Kinder, wie die ersten Frühlingsblumen wachsen. Und das Diktat handelt selbstverständig vom Frühjahr.

 

Ganze Klasse profitiert

 

Aufgeregt kaufen die Kinder aus der Klasse 2b in Klassenraum und Flur umher. Sie schreiben gerade ein Diktat, aber ein ganz besonders - ein "Schleichdiktat". Die Kinder müssen sich ihre Texte selbst zusammensuchen. Die Kinder mit dem grünen Punkt auf ihrem Pult beginnen mit "Im Garten blühen rote, gelbe und blaue Blumen." Länge des Diktates und Entfernung zum Platz des Kindes sind vom Entwicklungsstand der Schüler abhängig. Eines der Kinder ist lernbehindert. Heute gestalten Nicole Plum und Tanja Müller den Unterricht gemeinsam. Tanja Müller ist Lehrerin an der Förderschule Boich, zweinal pro Woche kommt sie nach Winden. Die ganze Klasse profitiert davon.

 

Passenden Weg finden

 

In der Klasse 2a von Rosita Stahl herrscht Ausnahmezustand. Eine neue Mitschülerin wird begrüßt. Die Klasse sitzt im Kreis und hört sich an, was die Neue so zu erzählen hat. Mit im Kreis sitzt eine Schülerin mit massiver Hörschädigung. Wo sitzt sie am besten im Kreis? Eines von vielen Problemen, bei denen ihr Lehrerin Eva Przewloka von der David-Hirsch-Schule in Aachen zweimal pro Woche zur Seite steht.

 

Für Gehörlose ist es nicht einfach, am "normalen" Unterricht teilzunehmen. "Der Unterricht wird fast immer über Sprache getragen", so Przewloka. Es gäbe nicht den Königsweg für ein hörgeschädigtes Kind. "Man muss den Weg finden, der zu dem einzelnen Kind passt."

So sieht das auch Schulleiter Manfred Franz; egal bei welcher Behinderung oder Auffälligkeit, wichtig sei: "Was ist für ein Kind die beste Fördermöglichkeit?" Das Schulamt entscheide, ob ein Kind sonderpädagogischen Förderbedarf habe. Dann werde gemeinsam über eine entsprechende Schulform nachgedacht. Manche Eltern befürchteten eine "Stigmatisierung", wenn sie ihr Kind zur Sonderschule schicken. Für stark Geistigbehinderte Kinder bestünde oft an deiner Sonderschule die beste Fördermöglichkeit. Franz steht dem integrativen Unterricht durchaus positiv gegenüber, einziges Manko: Derzeit nur 2,5 Förderstunden pro Kind. So blieben 19,5 Stunden, in denen der Grundschullehrer die Förderung mit übernehmen müsse. Das erfordere "ein hohes Maß an Engagement".

 

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Dürener Nachrichten, 27.05.2003

 

UNICEF: 1000 Wünsche an die Kinder dieser Welt formuliert

 

 

Eine riesengroße Fahne mit Blumen, einer Sonne und einer Kanone haben die Schüler der Grundschule in Winden gestern dem Kreuzauer Bürgermeister Walter Ramm übergeben. Gleichzeitig haben die Kinder ihre "1000 Wünsche an die Kinder dieser Welt" formuliert. Das ganze ist eine Aktion zum 50-jährigen Bestehen von Unicef, die Idee kam von der Dürener Gruppe.

 

"In mehr als 100 Städten", so Carmen Creutz, "werden Fahnen gemalt. Und beim großen Unicef-Fest in Berlin werden alle Fahnen zusammen genäht und um die ganze Welt geschickt. Unter anderem wird sie auch in Tokio eine Zeit hängen." Und weil die Idee zu der Fahne aus Düren kam, bekommt Bürgermeister Paul Larue heute auch eine. Von der Grundschule St. Nikolaus in Rölsdorf.

 

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Dürener Nachrichten, 09.06.2004

 

Mit zehn Jahren ans Ende der Welt

 

 

Roman Stolzenbach aus Winden fliegt als Unicef-Kinderbotschafter mit Nina Ruge und Fernsehteam nach Südafrika: "Ich werde allen erzählen, was ich erlebt habe". Mitschüler und Schule sind begeistert.

 

Winden/Düren. «Ich bin bis jetzt erst einmal geflogen, aber nur vier Stunden.» Roman Stolzenbach ist mächtig aufgeregt.

Der zehnjährige Junge aus dem Kreuzauer Ortsteil Winden fliegt Sonntagnacht nach Südafrika. Genauer gesagt in die größte südafrikanische Metropole Johannesburg. Als Unicef-Kinderbotschafter.

Roman ist Schüler der Klasse 4a der Katholischen Grundschule Winden, die sich seit Jahren für das Kinderhilfswerk Unicef stark macht. Es gibt zum Beispiel einen Martinsmarkt, an dem die Kinder ausrangiertes Spielzeug und Kleider zu Gunsten der guten Sache verkaufen. Romans Klassenlehrerin Monika Kochs ist Mitglied der Dürener Unicef-Gruppe, und auch Schulleiter Manfred Franz unterstützt die Hilfe seiner Schüler.

Im vergangenen Jahr hat sich die Klasse von Frau Kochs an der großen Aktion «1000 Wünsche für die Kinder dieser Welt» beteiligt, genau wie 94 andere bundesdeutsche Schulen auch.

Farbenprächtiges Bild gemalt

Die Jungen und Mädchen haben ein farbenprächtiges Bild gemalt - mit einer schwarzen, ziemlich bedrohlich wirkenden Kanone, einer grünen Wiese, einer leuchtenden Sonne und ganz vielen bunten Blumen. Das Motiv der Klasse 4a hat den Verantwortlichen von Unicef so gut gefallen, dass sie es gleich als Karte herausgegeben haben. Monika Kochs: «Für die Kinder, die bei dem Malwettbewerb mitgemacht haben, hat Unicef dann noch einen zweiten Wettbewerb ausgelobt. Aus jeder Klasse, die teilgenommen hat, durften sich sechs Kinder für die Aufgabe als Kinderbotschafter bewerben.»

Roman und seine fünf Mitstreiter mussten kurz erläutern, warum sie gerne nach Südafrika reisen würden, und was sie die Kinder in Südafrika gerne fragen würden. Roman Stolzenbach: «Ich möchte von den Kindern in Südafrika wissen, ob sie zur Schule gehen und ob sie gesundes Wasser haben. Es interessiert mich einfach, wie diese Kinder leben.»

Der Vater hilft

Viel weiß der Zehnjährige noch nicht über Südafrika, nur wo Johannesburg liegt, das weiß er schon. «Und dass es dort sehr heiß ist und die Menschen sehr braun. Aber mein Vater will mir noch was erklären.»

Roman Stolzenbach glaubt, dass es den Kindern in Johannesburg nicht so gut geht wie ihm und seinen Freunden. «Was wir hier alles für teure Geburtstagsgeschenke bekommen, ich glaube, das gibt es für die Kinder in Johannesburg nicht. Vielleicht bekommen die mal ein Kleidungsstück, wenn überhaupt.» Roman findet es wichtig, sich für Unicef zu engagieren. Da will er auch im nächsten Jahr, wenn er auf das Kreuzauer Gymnasium geht, unbedingt am Ball bleiben. «Es ist doch unfair, dass es manchen Kindern so schlecht geht. Und die arbeiten müssen und nichts Schönes haben. Daran muss sich was ändern.»

Einer von fünf

Romans Mitschüler sind total begeistert, dass einer von ihnen nach Johannesburg fliegen darf. Auch wenn seine fünf Mitbewerber natürlich anfangs enttäuscht waren: «Ich wäre halt auch gerne geflogen», gibt Lisa zu, und Leonhard konnte es gar nicht glauben, als Roman ihm beim Fußballtraining erzählt hat, dass er einer von den fünf deutschen Unicef-Kinderbotschaftern sei. «Aber einem Freund muss man doch glauben. Und mittlerweile freue ich mich echt für Roman.»

Am meisten freut sich natürlich Roman selbst, auch weil ein Fernsehteam mitfährt und die Reise dokumentiert. Und seine Aufgaben als Kinderbotschafter nimmt er sehr ernst: «Ich werde allen erzählen, was ich erlebt habe.»

 

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Dürener Zeitung, 24.06.2004

 

Junge Sprachgenies überraschten

 

 

Winden/Johannesburg. "Es war schon sehr anstrengend, aber auch schön! Toll, wie viele Sprachen die Schüler können - und wie gut sie die sprechen." Ein wenig müde wirkt Roman Stolzenbach schon noch. Und voll von verschiedensten Eindrücken. Kein Wunder, ist der zehnjährige Grundschüler aus Winden doch just aus Johannesburg zurückgekommen. Wie kurz berichtet, war er als einer von fünf Unicef-Juniorreportern aus ganz Deutschland drei Tage in Südafrikas Hauptstadt. "Dass dort so viele Häuser mit Stacheldraht umgeben sind, hätte ich aber nicht gedacht." Schutz vor Kriminalität ...

 

Aufregung schon vor dem Start: Den zehnstündigen Nachtflug ab Frankfurt wollte Roman überwiegend im Schlaf verbringen - hatte er sich vorher ausgemalt. Doch dann kommt der Flieger nach einem Unfall in Mexiko nicht. Folge: unplanmäßige Übernachtung im Flughafen-Hotel, Aufstehen um vier Uhr in der Frühe und Abflug mit zehn Stunden Verspätung. " Tagsüber konnte ich kein Auge zumachen. Einsam, aber toll sah die Sahara aus!"

 

Am Flughafen Johannesburg wartet schon das Fernsehteam auf die Juniorreporter und Unicef-Botschafterin Nina Ruge. "Wir mussten dreimal durch den Ausgang, weil das Filmen nicht klappte." Dann im Taxi zum Hotel - natürlich in Begleitung von Vater Michael, der nur wenige Tage vor dem Start von der Tour erfahren hatte.

 

"Immer, wenn wir gefilmt wurden, hatten wir die Kamera
 zehn Zentimeter vor der Nase, sollten sie aber nicht beachten. 
Das ist, wie wenn man in den Zoo geht und kein 
Tier anschauen soll." 
Roman Stolzenbach

 

 

Am nächsten Tag schon wieder früh aufstehen: Im Bus geht`s nämlich zum Gefängnis-Komplex, in dem Nelson Mandela viele Jahre seines Lebens verbringen musste, das heute aber geschlossen ist. In der Nähe ein Berg, auf dem die 1000-Wünsche-Fahne, die Kinder aus aller Welt für die Unicef-Aktion gestaltet hatten, liegt. Zur Enthüllung werden viele Reden geschwungen: "Ein Zwölfjähriger hat sie sofort in vier Sprachen übersetzt", staunt Roman jetzt noch fassungslos. "Dann gingen wir Kinder auf die Bühne und sprachen unsere Wünsche für die armen Kinder der Welt aus." Es folgen Interviews mit Nina Ruge.

Beängstigend fand Roman das Armenviertel Soveto. "Häuser aus Blech, der Boden aus Pappe, eine ganze Schule, die kleiner ist als ein Klassenraum hier. Und dann haben wir noch einen Mann getroffen, der mit Kindern Projekte macht und Familien hilft."

 

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Dürener Nachrichten, 09.12.2004

 

Wenn die Bambini über die Violine streichen

 

 

Die Kinder des "Bambini-Streichorchesters" an der Windener Grundschule lernen seit einigen Wochen mit Begeisterung das Spielen auf Streichinstrumenten.                                                                  Foto: Désirée Müller

 

Einmaliges Pilotprojekt an der Katholischen St. Urbanus Grundschule in Kreuzau-Winden. Zusammenarbeit mit der "Bläserklasse" in Nideggen geplant. Bis Weihnachten sollen die Kinder das erste Weihnachtslied spielen können.

 

Kreuzau-Winden. Eine weihnachtliche Melodie ist aus dem großen Raum unter dem Dach der Grundschule Winden zu hören, dann Stille und plötzlich schallen wieder Kinderstimmen durch den Raum. Das "Bambini-Streichorchester" der Katholischen St. Urbanus Grundschule ist in vollem Gange.

 

Vor einigen Wochen startete das in der Region erst- und einmalige Pilotprojekt an der Grundschule. 28 Kinder der zweiten bis vierten Schuljahre lernen verschiedene Streichinstrumente durch das gemeinsame Spielen in der Gruppe. "Unser Ziel ist es, das Interesse und die Freude an der Musik weiter zu geben", erläutert Lehrerin Nadine Pinell, die das Projekt nach den Herbstferien ins Leben gerufen hat. Seitdem lernen die Kinder außerhalb der regulären Unterrichtszeit einmal in der Woche jeweils anderthalb Stunden das Spielen von Violine oder Cello. Die Instrumente, die die Kinder benutzen, sind zunächst in Einzelverträgen gemietet, können aber bei Interesse später von den Eltern der Kinder käuflich erworben werden. Da das Projekt von der Musikschule der Stadt Düren unterstützt wird, belaufen sich die Kosten monatlich für jedes Kind auf 25 bis 30 Euro. Gemeinsam mit Ina Pelzer-Trinius von der Musikschule übt Nadine Pinell erste Töne und Melodien mit den Kindern. Durch das Üben und Lernen in der Gruppe sollen die musischen Fähigkeiten der Kinder im sozialen Miteinander gefördert werden. Außerdem sollen die Streichinstrumente in den Unterricht der Grundschule, der sehr stark vom Orff´schen Instrumentarium geprägt ist, eingebracht werden, erklärt Schulleiter Manfred Franz.

 

"Wir hoffen jetzt, dass wir bei der Weihnachtsfeier unserer Schule schon unser erstes Weihnachtslied spielen können", so Nadine Pinell mit einem Schmunzeln. Und wenn man die Kinder so spielen hört, kann man sich fast sicher sein, dass dies auch gelingen wird.

Für die Zukunft ist eine Zusammenarbeit des "Windener Bambini-Streichorchesters" mit der "Bläserklasse" an der Grundschule Nideggen geplant. Hier sollen gemeinsame Auftritte als "Sinfonieorchester" folgen.                  (dmü)

 

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Dürener Nachrichten, 10.12.2004

 

Kinder helfen Kindern: 3300 Euro für Unicef

 

 

Schulleiter Manfred Franz sowie die beiden Schülerinnen Lena (links) und Rebecca von der Windener Grundschule übergaben 3300 Euro an Carmen Creutz von der Dürener Unicef-Gruppe.         Foto: Désirée Müller

 

Katholische Grundschule Winden spendete Einnahmen aus "Sponsored Walk".

Die Schüler waren mit Begeisterung und Elan bei der Sache. Zum 100-jährigen Bestehen der Schule im kommenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen geplant.

 

Kreuzau-Winden. Seit mittlerweile mehr als 14 Jahren besteht die Unicef-Gruppe Düren - und von Anfang an hat die Katholische Grundschule Winden die Arbeit des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen mit regelmäßigen Spenden unterstützt. Jetzt übergab die Schulgemeinde die höchste Summe, die jemals in den vergangenen Jahren zusammen gekommen war: 3300 Euro.

 

"Die Windener Grundschule ist die treueste Schule, die wir haben", freute sich Carmen Creutz, die die Dürener Unicef-Gruppe leitet, über die Spende der Schüler und Lehrer. Zwar liegt der Weltkindertag im September, der der Anlass für die Spende war, schon einige zeit zurück, aber passend zur Adventszeit konnte die Schule nun das Geld an Unicef übergeben. Zusammen gekommen war die Summe bei einem "Sponsored Walk". Schon im September stand fest, dass die Einnahmen aus dieser Veranstaltung geteilt werden: Die eine Hälfte geht an Unicef, die andere Hälfte bleibt in der Schule, die im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. "Mit Begeisterung und Elan waren die Schüler bei der Sache", freute sich Schulleiter Manfred Franz über das Engagement der Schüler.

 

Eingerechnet in die Spende sind auch die Einnahmen des mittlerweile traditionellen Martinsmarktes an der Windener Grundschule. Am Martinstag haben die Kinder Spielsachen in die schule mitgebracht, die sie nicht mehr brauchten, und zu kleinen Preisen an ihre Mitschüler verkauft. 

 

Von den 3300 Euro der Windener Grundschüler werden Unicef-Projekte unterstützt, die Mädchen in Ländern wie Afghanistan oder dem Sudan den Schulbesuch ermöglichen sollen. Carmen Creutz hob das besondere Engagement der Katholischen Grundschule Winden über viele Jahre heraus. Aufgrund dieses Einsatzes für Unicef wird vom Kinderhilfswerk angedacht, der Grundschule die Auszeichnung "Unicef-Schule" zu verleihen.

 

Mit Blick auf das 100-jährige Bestehen der Schule im Jahr 2005 sind verschiedene Aktivitäten geplant. Neben einem feierlichen Festabend und einer großen Musical-Aufführung im Juni wird es im Juli dann noch ein großes Schulfest geben.                                                                                                                                 (dmü)

 

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Dürener Nachrichten, 27.06.2005

 

Zum stolzen Jubiläum ein tolles Kindermusical

 

 

Mädchen und Jungen der Grundschule Winden führten vor 500 Zuschauern in der Festhalle Kreuzau „Ich bin ich — und du bist du“ auf. Am kommenden Samstag folgt auf dem Schulhof ein buntes Unterhaltungsprogramm.

 

KREUZAU. Die Grundschule Win­den feiert zurzeit ein Fest nach dem anderen. Dafür gibt es natürlich auch einen Grund: Die Schule besteht immerhin seit 100 Jahren. So gab es bereits einen Festabend mit den „Offiziellen“ und buntem Unterhaltungsprogramm in der Kreuzauer Festhalle. Dabei glänzten vor allen Dingen die Lehrerinnen Nadine Pinell und Sandra Schmidt als Sängerinnen der Cover-Band „Feedback“.

 

Beide Frauen waren auch verantwortlich für das Kinder-Musical „Ich bin ich — und du bist du“, das die Windener Grundschüler am Tag darauf aufführten. 500 Gäste kamen, um sich diese fantastisch inszenierte Geschichte anzusehen. Thema: Vier Kinder treffen sich regelmäßig in einem alten Schuppen und erzählen sich von ihren Nöten, angefangen von der Brille, der Zahnspange, bis hin zur Trennung der Eltern. Und dann taucht plötzlich Anna auf - ein Mädchen im Rollstuhl, das trotzdem lachen kann.

 

Bewundernswert, wie Nadine Pinell es geschafft hat, wirklich alle Schülerinnen und Schüler in dieses Projekt einzubinden. Aber damit nicht genug der Feierlichkeiten.

 

Am kommenden Samstag, 2. Juli, geht es weiter. Dann heißt es nämlich von 13.30 bis 18 Uhr auf dem Schulhof in Winden „100 Jahre — Kinder wie die Zeit vergeht“. Dabei wird die neue Spiellandschaft auf dem Schulhof eingeweiht. Die neue „Streicherklasse“ wird um 14 Uhr auf der Bühne des Schulhofs spielen und ab 15 Uhr unterhält das Klaviertheater „Santa“ mit Johannes Sebastian Bach.                   

(wey)

 

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Dürener Zeitung, 28.06.2005

 

„Ohne Eltern wären wir arbeitslos“

 

St. Urbanus von Unicef ausgezeichnet. Zum 100-Jährigen großes Schulfest.

 

 

Die Grundschule Winden darf mindestens drei Jahre lang den Titel „Schule aktiv für Unicef“ tragen. Rektor Manfred Franz unterstützt das Engagement der Grundschüler fürs UN-Kinderhilfswerk. Foto: M.Priegnitz

 

KREUZAU/WINDEN. „Seem kläev!“ Als Rektor Manfred Franz vor 29 Jahren als Lehrer an der katholischen Grundschule St. Urbanus Winden eingestellt wurde, hätte er nicht zu träumen gewagt, dass er dort noch heute beschäftigt sein würde. Mit einer drei Tage dauernden Feier wird dem 1905 errichteten Gebäude zum 100-Jährigen die Ehre erwiesen. Nach einem Festabend unter anderen mit der Windener Mundartband „Echte Fründe“ und einer Musicalaufführung in der Festhalle Kreuzau steht am kommenden Samstag, 2. Juli, ein Schulfest auf dem Programm. Motto: „100 Jahre - Kinder, wie die Zeit vergeht!“

 

Mit „nur“ zwölf Jahren ist seit der ersten Zusammenarbeit mit Unicef nicht ganz so viel Zeit ver­gangen. Und dennoch gab es auch hier Grund zum Feiern: Die KGS Winden erhielt als bundesweit erst fünfte Schule eine Auszeichnung für ihr besonderes Engagement für Kinder in Not. Drei Jahre lang heißt es nun „Schule aktiv für Unicef“. Dann wird überprüft, ob der Titel auch weiter getragen werden darf.

 

„Seit dem ersten Unterricht hat sich hier einiges verändert‘, erzählt Rektor Franz. Nachdem bereits im 16. Jahrhundert von einer Pfarrschule in Winden die Rede war, wurde der heutige so genannte Altbau vor genau 100 Jahren errichtet. Etwa 200 Schüler quetschten sich damals in nur vier Klassenzimmer. 1957 wurde das Gebäude erweitert, 1992 folgte ein weiterer Anbau. Heute sind 186 Kinder auf acht Klassen verteilt. Betreut werden sie von einem 14-köpfigen Kollegium.

 

Als Manfred Franz 1984 Rektor wurde, war er mit erst 32 Jahren der Jüngste unter den Kollegen. Viel Zeit und Herzblut hat er seitdem in die Schule investiert. Und nicht nur er: „Alle arbeiten Hand in Hand. Darüber bin ich sehr glücklich.“ Besonders aber hob er in seiner Ansprache zum 100. Jubiläum die Leistungen der Eltern hervor. Vor allem im Hinblick auf die sinkenden Schülerzahlen forderte er auf: „Ohne die Eltern wären wir arbeitslos. Macht weiter so!“ Ob sein Aufruf erfolgreich war, wird sich in etwa neun Monaten zeigen... (mpr)

 

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Super Sonntag, 03.07.2005

 

Auszeichnung „Schule aktiv für Unicef“

100 Jahre Grundschule Winden

 

 

Carmen Creutz (r.) überreichte Rektor Manfred Franz eine Auszeichnung, mit der Unicef das Engagement der Grundschule Winden ehrte. Sie ist die erste Grundschule in Deutschland, die diesen Preis erhält

 

Zum 100-jährigen Bestehen des Schulgebäudes konnten Rektor Manfred Franz und sein Kollegium von der Kath. Grundschule St. Urbanus Winden viele Gäste und Freunde zum Festabend in der Festhalle Kreuzau willkommen heißen. Im Rahmen des Fest­aktes wurde die Schule von Unicef als „Schule aktiv für Unicef“ ausge­zeichnet. Sie ist damit die fünfte Schule in Deutschland und die erste Grundschule, die diese Auszeichnung erhielt. Carmen Creutz von der Unicef-Kreisgruppe Düren wür­digte das große Engage­ment der Schule seit mehr als zwölf Jahren mit immer neuen Aktivitäten. Jüngstes Beispiel: Die Musicalaufführung anlässlich des Jubiläums wurde live auf CD aufgenommen und wird zum Verkauf angeboten. Der Erlös kommt wieder Unicef zugute.

 

Zu Beginn des Festabends hatte Rektor Franz nochmals die geschichtliche Entwicklung erläutert. Danach ist das jetzige Schulgebäude (Altbau) bereits das 3. Windener Schulhaus, weil die Kapazitäten der beiden vorherigen Gebäude jeweils nur einige Jahrzehnte ausreichten. Aber auch de Jubilar hat in seinen 100 Jahren des Bestehens zwei Erweiterungen erfahren. Mit Blick auf die Zukunft prognostizierte Rektor Franz: „Vielleicht setzt sich dieser Zyklus fort, und wir können in nicht allzu ferner Zeit wieder eine Erweiterung für die Erfordernisse einer Ganztagsgrundschule einweihen.“

 

Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Pütz hob hervor, dass der gute Ruf der Schule das Ergebnis einer engagier­ten Schulgemeinde sei. Auch Schulamtsdirektor Norbert Greuel lobte das hohe Niveau der in Winden geleisteten pädagogischen konzeptionellen Arbeit. Schulpflegschaftsvorsitzende Luz-Sander hob die hervorragende vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen hervor.

 

In seiner Festrede ging Rektor Manfred Franz darauf ein, was die Windener Schule eigentlich ausmacht: „Unseren Leitideen haben wir ein Bild vorangestellt, das besonders deutlich und eindrucksvoll beschreibt, wie wir uns Schule vorstellen. Es ist das Bild von „drei vereinen Händen“. Schüler, Eltern und Lehrer gestalten gemeinsam ihre Schule und fühlen sich auch gemeinsam verantwortlich für ihre Schule und das Schulleben zum Wohle der Kinder. Rektor Franz lobte vor allem das nicht nachlassende Engagement der Eltern und des Fördervereins.

Am gestrigen Samstag klangen die Feierlichkeiten mit einem Schulfest aus, das unter dem Motto stand „100 Jahre - Kinder, wie die Zeit vergeht.“ Für hervorragende musikalische Unterhaltung sorgten bis weit nach Mitternacht die Cover-Band „Feedback“ mit den Sängerinnen Nadine Pinell und Sandra Schmidt, beide Lehrerinnen an der Grundschule Winden, und die Gruppe „Echte Fründe“ aus Winden.

 

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Dürener Zeitung, 08.07.2005

 

Ein Kletterhaus zum Geburtstag

 

 

Zum Geburtstag gibt es Geschenke - auch in der Grundschule St. Urbanus Winden, die das 100-jährige Bestehen ihres Gebäudes ausgiebig feiert.

Im Rahmen des Schulfestes nahmen die Kinder mit Rektor Manfred Franz ein neues Spielgerät in Betrieb. Das Kletterhaus wurde mit Unterstützung der Eltern und Gönner beschafft. Die Erdarbeiten und den Aufbau besorgten die Eltern um Dr. Ralf Nolten, die örtliche Firma Lüttgen und das Tiefbauunternehmen Wienands aus Bogheim leisteten fachliche Hilfe.

 

„Die starke Nutzung zeigt, dass dieses Geburtstagsgeschenk seinen Zweck voll erfüllt“, freute sich Rektor Franz während des sehr gut besuchten Schulfestes. Foto: sps

 

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Dürener Zeitung, 19.01.2006

 

Der "Türkenmarsch" als Welturaufführung

 

 

Lars Vogt musiziert mit St. Urbanus - Grundschülern und begeistert mit seinen Darbietung am Klavier. Einladung angenommen.

 

Andächtige Stille herrschte in der Aula der Kath. Grundschule St. Urbanus Winden, als Rektor Manfred Franz den Kindern der 2. bis 4. Schuljahre einen Pianisten von Weltruf vorstellte. Zwischen zwei Konzertterminen hatte Lars Vogt Zeit gefunden, um die Kinder für die Schönheit der klassischen Musik zu begeistern. Und so legte er dann auch gleich mit einer Klaviersonate von Mozart los. In atemberaubender Geschwindigkeit und mit kraftvollem Anschlag brachte er die Kinder zum Staunen, gefolgt von leiseren Passagen die mit großer Virtuosität und viel Gefühl vorgetragen wurden.

 

Den Kindern wurde schnell klar, dass Klavierspielen mehr ist als technisches Abspielen von Noten.

 

Lars Vogt erzählte zwischen den einzelnen musikalischen Vorträgen von seinem Werdegang als Pianist, natürlich begleitet von vielen Fragen der Kinder, denen er sich bereitwillig stellte. Gebürtig in Düren - Birkesdorf hat er mit 6 Jahren seine ersten Klavierstunden erlebt. Und dieses Instrument hat ihn nicht mehr los gelassen, was nicht heißt, dass er nicht gerne auch noch ein anderes Instrument erlernt hätte. Klavierspielen wurde seine Leidenschaft. Unterstützt wurde er in den ersten Jahren von seiner „tollen“ Lehrerin an der Musikschule Düren.

 

Über die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben in verschiedenen europäischen Städten sei er dann immer bekannter und gefragter geworden, so dass er heute von seinen Konzerten und CD-Aufnahmen leben könne. Zurzeit gebe er ungefähr 90 Konzerte pro Jahr.

Üben, üben, üben sei eine Grundvoraussetzung um wirklich gut zu werden. Er stellte den Kindern eine interessante Rechenaufgabe: Seit 29 Jahren spiele er Klavier und müsste durchschnittlich 2 Stunden am Tag üben.

 

Weiter ging es mit Stücken von Beethoven und Brahms. Hier verdeutlichte er den Kindern, wie viele Gefühle beim Spielen zum Ausdruck gebracht werden können. Dabei könne der Pianist entscheidende Akzente setzen.

 

Abschließend wollte Lars Vogt mit „Rondo Alla turca“ von Mozart seine Aufführungen beenden. Überrascht, aber sichtlich angetan, war er von dem Wunsch der Kinder der 4a, ihn dabei mit Orff’schem Instrumentarium begleiten zu dürfen. Schließlich hatten sie den „Türkenmarsch“ bei der Weihnachtsfeier aufgeführt. So erlebte die Aula eine spontane „Welturaufführung“. Künstler und Kinder waren gleichermaßen begeistert. Zur Freude der Kinder gab es dann noch reichlich Autogramme.

 

Der Besuch von Lars Vogt in der Grundschule Winden geht auf seine vor wenigen Jahren ins Leben gerufene Idee zurück, dass Künstler in die Schulen gehen sollten, um die Kinder, die heutzutage von Hause aus nicht oder nur wenig mit klassischer Musik in Berührung kommen, durch das eigene Beispiel zu motivieren und für diese Musik zu interessieren.

Bei seinem Auftritt in Winden ist ihm das jedenfalls voll gelungen.

 

Für Lars Vogt hatte die Schule dann noch ein besonderes Angebot bereit. Im Anschluss an seine Vorführungen nahm er mit großem Interesse an der Probe der „Streicherklasse“ teil, in der seit November 2004 in Form eines Pilotprojektes unter der Leitung der Lehrerin Nadine Pinell 35 Kinder aus den 1. bis 4. Schuljahren konzertant das Spielen von Geige, Cello und Bratsche erlernen.

 

Er war sehr angetan von der Begeisterung und Leistungsfähigkeit der Kinder und nahm die Einladung zum im Juni geplanten Sommerkonzert mit großer Freude an.

 

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Dürener Nachrichten, 2006, Nr. 136

 

533 Meter lange Wollkette gehäkelt

 

 

Mädchen und Jungen der Grundschule Winden leisteten freiwillig Kinderarbeit zu Gunsten von Unicef. 550 Euro gespendet.

 

 

Kreuzau-Winden. Laura (9) war entsetzt. Als sie in ihrer Grundschule in Winden einen Film über Kinderarbeit gesehen hat, wurden da auch Jungen und Mädchen gezeigt, die in einer Eisengießerei arbeiten mussten und sich bei ihrer Arbeit schwere Verbrennungen zugezogen haben. Oder solche, die Steine für eine Mauer auf dem Kopf schleppen mussten. „Das finde ich ganz schlimm“, so die Schülerin der dritten Klasse. „Die Kinder waren noch jünger als wir. Und da wollten wir hier in Winden auch etwas tun.“

 

Oft gestöhnt...

 

Eigentlich steht das Thema Kinderarbeit nicht auf dem Lehrplan dritter Schuljahre. Lehrerin Resi Heinen: „Es war so, dass die Schüler oft gestöhnt haben, weil sie so viele Hausaufgaben machen und überhaupt so viel arbeiten müssen. Da haben wir ihnen dann erzählt, dass es Kinder gibt, die noch viel mehr und auch körperlich sehr hart arbeiten müssen. Darüber waren die Schüler sehr bestürzt.“

 

„Es gibt Kinder, die gar nicht zur Schule gehen dürfen“, weiß Marvin. „Und die sich ihr Essen auf der Müllhalde suchen müssen.“ Da die Grundschule in Winden sich traditionell seit vielen, vielen Jahren für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, engagiert, haben Resi Heinen und ihre Kollegin Marion Siebert, Lehrerin der anderen dritten Klasse an der Grundschule in Winden, die Sprecherin der Dürener Unicef-Gruppe, Carmen Creutz, in die Schule eingeladen.

 

Marion Siebert: „Die Kinder hatten aber dann auch noch die Idee, selbst einmal zu arbeiten. Sie wollten ausprobieren, wie das ist.“ Natürlich, so die Lehrerin weiter, könne man die 40 Drittklässler keine Steine schleppen lassen. „Also haben wir eine andere eintönige Arbeit gesucht.“ Schnell sind sich die Schüler und ihre beiden Lehrerinnen aufs Häkeln gekommen. „Frau Heinen hat uns gezeigt, wie Luftmaschen gehen!, sagt Marvin. „Und dann haben wir los gehäkelt.“

 

Nicht zu bremsen

 

Die Jungen und Mädchen aus Winden waren nicht mehr zu bremsen. „Wir haben um Karneval mit der Aktion angefangen und wollten eigentlich vor den Osterferien wieder aufhören“, so Resi Heinen. „Aber die Kinder wollten unbedingt weitermachen.“ Marion Siebert ergänzt: „Die Kinder haben nicht nur während des Unterrichts gehäkelt, sondern auch in den Pausen und nachmittags zu Hause. Es war toll, wie die Mädchen und Jungen sich engagiert haben.“

 

Und das nicht nur, um grundsätzlich auf Kinderarbeit aufmerksam zu machen, sie haben auch noch Geld für Kinder in Afrika gesammelt. Resi Heinen: „Uns kam irgendwann die Idee, dass man ja nicht nur einen ´Sponsored Walk` machen könne, sondern auch ´Sponsored Häkeln`. Und da haben wir die Eltern gebeten, pro gehäkelten Meter etwas zu spenden.“

 

550 Euro sind dabei zusammengekommen, immerhin haben die Jungen und Mädchen 533 Meter Luftmaschen gehäkelt. Eine Wollkette, die locker einmal um das Schulgebäude rumgeht. „Mit dem Geld“, so Carmen Creutz, „kann man eine Grundausstattung für eine Schule mit 80 Kindern kaufen. So eine Schulkiste enthält unter anderem eine Dose Tafellack sowie kleine Tafeln für jedes Kind und Kreide.“

 

 

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Dürener Nachrichten, 05.07.2006 

 

Kleine "Konzertmeister" feiern erfolgreich Premiere

 

 

Erstes Sommerkonzert des Streichorchesters der Grundschule Winden. Langanhaltender Applaus der Zuhörer verdienter Lohn.

 

Nadine Pinell, Lehrerin an der KGS St. Urbanus Winden und Initiatorin des Pilotprojekts „Streicherklasse“ war von Lampenfieber geplagt. Doch mit den ersten Takten der „ Ode an die Freude“ von L.v.Beethoven wich die Aufregung und die vielen Zuhörer und Zuschauer in der Festhalle Kreuzau wurden Zeugen eines begeisternden Konzerts. Es war erstaunlich, mit welcher Sicherheit und Freude die kleinen „Konzertmeister“ die einstudierten Stücke spielten. Dabei wurde ein breites Spektrum von Beethoven über Paganini bis Mozart vorgetragen, flankiert von populären modernen Melodien.

 

Unterstützt wurde das Bambini – Streichorchester durch Frau Pelzer-Trinius von der Musikschule Düren, die auch die Proben mit begleitet und von Anne Brauers, Lehramtsanwärterin an der Grundschule Winden, die für die Klavierbegleitung sorgte.

Im November 2004 startete in Kooperation mit der Musikschule Düren das erst- und (in NRW) einmalige Pilotprojekt des Bambini-Streichorchesters an der Windener Grundschule.

 

Etwa 30 Kinder der ersten bis vierten Schuljahre –allesamt Anfänger ohne Vorkenntnisse- lernen Violine, Viola oder Cello durch das gemeinsame Spielen in der Gruppe. Einmal in der Woche trifft sich das Streichorchester, um anderthalb Stunden miteinander zu musizieren. Die Instrumente sind in der Regel in Einzelverträgen gemietet, können aber bei Interesse später von den Eltern der Kinder käuflich erworben werden.

 

Ziel ist es, das Interesse und die Freude an der Musik weiterzugeben, so dass die Kinder Musik als Bereicherung für ihr Leben entdecken. Durch das Üben und Lernen in der Gruppe sollen die musischen Fähigkeiten der Kinder im sozialen Miteinander gefördert und bei ihnen die Begeisterung für das Spielen im Orchester geweckt werden.

 

Das Sommerkonzert wurde bereichert durch gelungene Vorträge des Blockflötenspielkreises der Grundschule Winden unter der Leitung der Leiterin der Musikschule Kreuzau, Ruth Knipprath. Es war erfrischend zu sehen, wie das Spielen auf der Blockflöte in ein modernes Gewand mit aktuellen Melodien gekleidet werden kann.

 

Kurz vor der Pause begeisterte dann noch eine Tanzgruppe aus den 3. und 4. Schuljahren unter der Leitung von Christiane Franz das Publikum mit einem Hip-Hop.

Der Schulleiter der Grundschule Winden, Rektor Manfred Franz gab seiner Freude Ausdruck, dass es gelungen sei ein solch hochwertiges Konzert auf die Beine zu stellen und dankte allen Akteuren für das große Engagement, die Ausdauer und die Begeisterung, mit der sie sich auf das Ereignis vorbereitet hatten.

 

„Für die Kinder sind das äußerst wertvolle Erfahrungen, ihr Können vor einem so großen Publikum zeigen zu dürfen. Das schult fürs Leben. Sie werden in ihrer Disziplin, Konzentration aber auch in ihrem  Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein erheblich gestärkt. Wir können uns als Schule glücklich schätzen, den Kindern diese Möglichkeiten bieten zu können.“

 

Bevor das Konzert mit dem Stück „Kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart schloss, hatten ehemalige Orchestermitglieder aus dem letzten 4. Schuljahr Gelegenheit zu zeigen, dass sie an der Musikschule ihre gewonnenen Kenntnisse weiter ausbauen, sich aber dem Schulorchester weiter verbunden fühlen.

Langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn für die monatelangen Proben.

 

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