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Projektwoche

Projektwoche

Projektwoche

 

Jedes Kind unserer Schule erlebt eine Projektwoche innerhalb seiner Grundschulzeit. In dieser Woche wird der Klassenverband und der normale Schulunterricht aufgehoben.

 

Zu einem Rahmenthema werden viele Untergruppen gebildet, die von Eltern und Lehrern bestimmt und geleitet werden. Jedes Kind entscheidet sich, seiner Neigung entsprechend, für die Teilnahme an einer Gruppe. Die Kernzeit für alle Gruppen ist von 8.00 bis 11.30 Uhr, jedoch findet die Arbeit am Projekt nicht nur in der Schule, sondern auch an außerschulischen Lernorten statt.

 

Projektwoche 2006

 

Projektwoche an der Kath. Grundschule St. Urbanus Winden

17. bis 20. Mai 2006
 

Projekte und Aktionen zu „Welt der Berufe – gestern, heute, morgen“

 

In der Projektwoche zum Thema

 

„Welt der Berufe – gestern, heute, morgen"

 

haben die Kinder Einblick in die Berufswelt der Erwachsenen erhalten. Die Öffnung der Schule für die Mitwirkung außerschulischer (Lehr)Kräfte spielte bei diesem Vorhaben eine nicht unerhebliche Rolle.

 

So stand von Anfang an die Absicht im Vordergrund, handwerklich begabte sowie künstlerisch und kreativ „vorbelastete“ Eltern in die Arbeit einzubinden. In 15 Projekten konnten sich die Kinder mit den Möglichkeiten und Bedingungen verschiedener Berufe vertraut machen und selbst handwerklich oder kreativ-künstlerisch tätig werden.

 

Die Ergebnisse der Projektwoche wurden am Samstag dem 20. Mai 2006, dem so genannten Dokumentationstag in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr in der Grundschule Winden vorgestellt

Vom Gärtner über Schmuckdesigner bis hin zum Schmied konnten die Kinder ein breites Spektrum an Berufen kennen lernen.
 

Die Projektthemen lauteten:

 

Traumberuf - Gärtner: Wir bauen ein Gartenhaus
Töpfern: Wir gestalten mit Händen und Erde (Ton)
Florist(in): Arbeiten mit frischen, getrockneten und künstlichen Blumen ("Wir sagen es mit Blumen")
Der Schmied: Früher und heute; wir schmieden selbst am Feuer
Bäcker: Herstellung von Teig - Verarbeitung - Backen mit Spaß
Kerzenzieher und Fackelmacher: Wir sorgen für Licht
Schmuckdesigner: Schmuck und Gebrauchsgegenstände aus Draht
Schreiner: Wir gestalten (Gebrauchs-)Gegenstände aus Holz
Fahrradreparatur- und Fahrradtour: Wir machen mobil
Instrumentenbau: Wir machen Musik
Arbeiten mit Holz - Zimmerei und Schreinerei: Wir bauen Blumenkästen u.a.
Traumberuf - Kinderbuchautor: Wir erstellen unser eigenes Kinderbuch
Traumberuf - Zirkusartist: Wir machen Kunststücke
Traumberuf - Tanzlehrerin: Tanzen ist unser Leben
Reporter: Wir erstellen eine Projektzeitung

 

Arbeitsergebnisse aus allen Projektgruppen wurden ausgestellt, Dokumentationen über den Arbeitsprozess gezeigt sowie einzelne handwerkliche, künstlerische und kreative Aktionen durchgeführt. 

 

Während dieser Zeit bestand die Möglichkeit zur Stärkung in der Cafeteria bei Kaffee und Kuchen oder am Getränkestand.

 

Trotz des schlechten Wetters herrschte großes Gedränge und die Besucher dankten den Kindern durch ihr breites Interesse.

 

Der Dank gilt allen, die sich für das Gelingen der Projektwoche engagiert eingesetzt haben. Es war eine Freude, zu sehen, wie Kinder, Eltern und Lehrer gemeinsam arbeiteten.

Projektwoche 2002

 

In diesem Jahr fand die Projektwoche vom 22. bis 25.05.2002 statt. Sie stand unter dem Motto "Kunst und Kreativität".

 

 

 

Lesen Sie dazu auch den Artikel der Dürener Nachrichten vom 27.05.2002.

Nachstehender Bericht wurde im Amtsblatt der Gemeinde Kreuzau veröffentlicht:

Kleine Künstler – große Kunst

 

Beeindruckende Ergebnisse der Projektwoche an der Grundschule Winden

Die Sonne lachte vom Himmel, als die Grundschule Winden am letzten Samstag die Ergebnisse der vorangegangenen Projektwoche vorstellte. Sie stand unter dem Motto „Kunst und Kreativität“ und wurde diesem hohen Anspruch überaus gerecht.

 

Sichtlich angetan von der Qualität der Ergebnisse zeigten sich die zahlreichen Besucher, die sich über die Arbeit der Kinder informieren wollten.

 

Das Besondere an dieser Projektwoche war die ungewöhnlich hohe Beteiligung der Eltern und schulfremder Personen an der Durchführung. So freute sich Rektor Manfred Franz, dass allein 9 von 18 Projekten von Eltern in Eigenregie geplant und durchgeführt wurden. Zwei Gruppen wurden von den Künstlern Julia Seidensticker und Franz Burkhardt betreut. Eine weitere vom Harfenbauer Claus Hütter. Zusätzliche Unterstützung kam von der Museumspädagogin Nadine Müller vom Glasmuseum Linnich. So war eine breite Öffnung für viele neue und interessante Ideen und Techniken gegeben.

Wie die Kinder diese umsetzten zeugte von beeindruckender Qualität und Kreativität. Aber auch den Projektleitern hatte die Arbeit mit den Kindern viel Freude bereitet und neue Erfahrungen ermöglicht.

Die Palette der Themen war so gewählt, dass alle Kinder Phantasie und Geschick einbringen konnten.

So wurden die Besucher zunächst mit der Rauminstallation aus Sperrmüll regelrecht „konfrontiert.“ Teilweise ungläubig aber dennoch fasziniert nahmen sie zur Kenntnis, dass diese von Franz Burkhardt mit Erstklässlern erstellt wurde. Beim Gang durch alle Klassen konnten sie sich vom Ideenreichtum der Kinder überzeugen. Überdimensionale Wandbemalung (20 qm), Töpferkunst, Kunst des Papierschöpfens, Mosaikgestaltung, bildnerisches Gestalten mit Abfallmaterialien, die Erstellung eines Sinnesparcours, kreative Schmuckgestaltung, Objekte aus Folien und Tesafilm, Theaterspiel, Tanz und Bewegung, Mosaikgestaltung, Figuren aus Gasbetonsteinen, Figuren aus Draht und Papier, Handwerkskunst mit Holz, Harfenbau, Lebendige Gipswelt mit Masken und Abdrücken zeugten von der Vielfalt der einzelnen Projekte.

„Das haben unsere Kinder gekonnt?“, staunten manche Eltern über die künstlerischen Fähigkeiten ihrer Kinder.

 

Rektor Manfred Franz nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Projektleitern und den Helfern für ihr Engagement zu bedanken. Die Ergebnisse seien gleichzeitig Belohnung für die Zeit, die sie für die Schule eingesetzt hätten. Ohne diese überaus zahlreiche Unterstützung hätte ein solches Ergebnis nicht erzielt werden können.

 

Sie hätten damit auch dokumentiert, welche ungeahnten Möglichkeiten sich aus der engen Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus ergeben können. So war es nicht verwunderlich, dass häufiger sowohl von Kindern als auch Eltern die Frage gestellt wurde: „Wann machen wir die nächste Projektwoche?“.

 

Ein besonderer Dank galt auch der Fa. Visteon, die die Projektwoche mit einem ansehnlichen Betrag sponserte, der Fa. Hoffsümmer, die eine Fabrikbesichtigung ermöglichte und Herrn Viehöver, der den Kindern und Besuchern beim Papierschöpfen wertvolle Tipps gab.

 

Die Projektwoche galt als vorgezogener Beitrag der Grundschule Winden zu den Kulturtagen der Gemeinde Kreuzau im Oktober. Während der Kulturtage werden eine Reihe ausgewählter Stücke erneut ausgestellt und somit weiteren Interessierten auch außerhalb der Schulgemeinde zugänglich gemacht.

 

An der KGS Winden werden Projektwochen alle 4 Jahre durchgeführt, damit jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit einmal eine solche offene Lernform kennen lernt. An der KGS Winden bisher durchgeführte Projektwochen waren u.a.:

1986: Märchen
1990: Kinder dieser Welt
1994: Es war einmal...
1998: Brücken bauen

2002: Kunst und Kreativität

 

Die Projektwoche schließt mit einem Demonstrationstag, an dem die Arbeitsergebnisse vorgestellt werden. Eine gemütliche Caféteria lädt zum Verweilen und zu Gesprächen innerhalb der Schulgemeinschaft ein.

 

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